Chronologisches Künstlerprofil

(bis 1994)

28. Mai 1936
Geboren in Tokyo als Sohn des Tänzers und Choreographen Baku Ishii und der Schauspielerin Yae Ishii
März 1943
Erste Auslandsreise nach Korea und in die Mongolei anläßlich einer Tanz-Tournee von Baku Ishii
Oktober 1943
Aufführung von Gagaku (Bugaku) im japanischen Kaiserpalast
1948 bis 1958
Musikstudien in Tokyo (Violine, Klavier, Dirigieren und Komposition)
Juli 1958 bis Dezember 1961
Ab Juli Studienaufenthalt in Deutschland, Studium an der Hochschule für Musik Berlin (West) bei Boris Blacher (freie Komposition), Josef Rufer (Zwölftonmusik), Ernst Pepping (Kontrapunkt) und Heinz Friedrich Hartig (Harmonielehre).
Februar 1960
UA/Berlin: "Sieben Stücke für kleines Orchester" (op. 2), Ausf.: Mitglieder des Berliner Philharmonischen Orchesters unter der Leitung von Seiji Ozawa
Juli 1960
Besuch der Darmstädter Ferienkurse
August 1961
Erlebt erstmalig die Musik Richard Wagners im Festspielhaus zu Bayreuth, u.a. "Tannhäuser" und "Der Ring der Nibelungen"
September 1961
UA/Darmstadt, Bilthoven (4.9.1961): Präludium und Variationen für neun Spieler" (op.1), Ausf.: Kranichsteiner Kammerensemble unter Bruno Maderna und Gaudeamus Kammerensemble
Januar 1962
Am 7. Januar 1962 stirbt Baku Ishii
September 1962
Debüt-Konzert in Tokyo: Works By Maki Ishii, Ausf.: NHK-Kammerensemble unter der Leitung von Seiji Ozawa und Maki Ishii
September 1963
UA/Kyoto: "Aphorismen" Maki Ishii, Seiji Ozawa (op. 5) auf dem 5. Festival für Neue Musik, Kyoto, Ausf.: Festivalensemble unter Hiroyuki Iwaki
Februar 1964
UA/Tokyo: "Galgenlieder" (op. 6) auf dem 4. Tokyo Festival für Neue Musik, Ausf.: Festivalensemble unter Hiroshi Wakasugi
1965
Erste Arbeiten und Experimente im NHK-Studio für elektronische Musik, Tokyo, für die Komposition "Hamon" (op. 9)
Januar 1966
Erstes und für Ishiis Kompositionsarbeit einschneidendes Erlebnis buddhistischer Ritualgesänge (Shōmyō) im Hōryū-ji (Tempel/ Yumedono) in Nara
März 1966
Erstes Erleben einer Omizutori-Zeremonie "Shunie" (Dämonenaustreibungszeremonie; Shōmyō) in Nara
1967
Organisation des 1. Deutsch-Japanischen Festivals für Neue Musik, Tokyo, Veranstalter: Goethe-Institut, Tokyo
Februar 1968
2. Deutsch-Japanischen Festival für Neue Musik, Tokyo
Juli bis Dezember 1968
Produktion elektronischer Klänge für die Komposition "Kyō-Ō" im NHK-Studio für elektronische Musik, Tokyo
Februar 1969
  • UA/Tokyo: "Kyō-Sō" (op. 14), Ausf.: Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra unter Tadashi Mori
  • UA/Tokyo: "Kyō-Ō" (op. 13) auf dem 3. Deutsch-Japanischen Festival für Neue Musik, Ausf.: Festival Orchester unter Maki Ishii
Juni 1969
Einladung nach Berlin (West) durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des "Berliner Künstlerprogramms". Seitdem war Ishii sowohl dort als auch in Japan als Komponist, Dirigent und Organisator verschiedener Festivals tätig.

1970-1974

Februar 1970
  • 4. Deutsch-Japanisches Festival für Neue Musik, Tokyo
  • Musikalische Leitung des "Auto-Pavillons" auf der Weltausstellung EXPO '70, Osaka, UA "Musique Mobile" (Elektronische Musik)
Oktober 1970
Künstlerische Leitung der Konzertveranstaltung JAPANISCHE AVANTGARDE im Rahmen der Berliner Festwochen, UA "Sō-Gū" (op. 18). [Hierbei spielten zum ersten Mal in der Musikgeschichte Shakuhachi (trad. jap. Bambusflöte) und Klavier in einer Komposition zusammen]
Januar 1971
Gründung des "Institute for Music-Projects Tokyo" zusammen mit dem Komponisten Yoshirō Irino
Februar 1971
5. Deutsch-Japanisches Festival für Neue Musik, Tokyo. (Von diesem Festival an Veranstalter: Institute for Music Projects Tokyo und Deutsches Kulturinstitut Tokyo)
Juni 1971
UA/Tokyo: "Sō-Gū II" (op. 19), Ausf.: Gagaku-Ensemble (kaiserliches Hoforchester) mit dem Japan Philharmonic Orchestra unter Seiji Ozawa. [Zum ersten Mal in der Musikgeschichte spielen Gagaku und ein westliches klassisches Orchester zusammen]
Februar 1972
  • 6. Deutsch-Japanisches Festival für Neue Musik, Tokyo
  • Konzertreise in die USA als Leiter des Gagaku-Ensembles mit "Sō-Gū II" (op. 19), Ausf.: San Francisco Symphony Orchestra sowie das Philadelphia Symphony Orchestra (in Philadelphia und New York) unter Seiji Ozawa.
Februar 1973
Konzertreise nach Hongkong als Leiter des des Gagaku-Ensembles mit "Sō-Gū II" (op. 19). Eröffnungskonzert des 2. Hongkong Festivals, Ausf.: Gagaku-Ensemble mit den New Japan Philharmonic Orchestra unter Seiji Ozawa
September bis Oktober 1973
Welt-Konzerttour (Iran, Polen, Deutschland, Frankreich, Kanada, USA) als Organisator und Leiter mit einer Gagaku-Gruppe, Heike-Biwa (trad. jap. lautenähnliches Instrument) und dem TOKK-Ensemble (12 Spieler fernöstlicher und westlicher Instrumente, gegründet von Maki Ishii)
September 1973
UA/Bonn: "Polaritäten", Vers. I (op. 22), Ausf.: WDR-Rundfunkorchester Köln unter Kazuyoshi Akiyama
Oktober 1973
UA/Berlin: "Polaritäten", Vers. II (op. 22), Ausf.: Berliner Philharmonisches Orchester unter Seiji Ozawa
Oktober 1974
Konzertreise mit dem TOKK-Ensemble durch Europa (Deutschland, Frankreich, Schweiz)

1975-1979

Mai 1975
Aufenthalt in Paris. Französische Erstaufführung von "Dipol" (op. 19a), Ausf.: Orchestre de Paris unter Hiroyuki Iwaki
Juni 1975
Aufenthalt in Südostasien (Hongkong, Phillipinen, Singapur, Malaysia und Indonesien)
Juli 1975
Erster Aufenthalt auf der Insel Sado in Nordjapan. Dabei erstes Treffen mit Ondekoza, einer japanischen Trommlergruppe - später Kodō
Oktober 1975
EE/Berlin: "Jo for Orchestra" (op. 26), Ausf.: Berliner Philharmonisches Orchester unter Hiroyuki Iwaki
November 1975
Konzertreise mit dem TOKK-Ensemble durch Südostasien
Januar 1976
Organisation, künstlerische Leistung und Jurymitglied (mit Yoshirō Irino und Kazuo Fukushima) des 1. Panmusik-Festival Tokyo und 1. Wettbewerb Japanischer Traditioneller Instrumente, Veranstalter: Institute for Music Projects Tokyo und Deutsches Kulturinstitut Tokyo
April 1976
Aufenthalt in den USA, Boston: Proben für "Mono-Prism", mit der japanischen Trommlergruppe Ondekoza und dem Boston Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa
Juli 1976
UA/Tanglewood (USA): "Mono-Prism" (op.29), Ausf.: Ondekoza, Boston Symphony-Orchestra unter Seiji Ozawa
September 1976
Konzertreise mit dem TOKK-Ensemble durch Nahost, Ost- und Westeuropa
Oktober 1976
UA/Berlin: "Monochrome" (op. 28) beim Metamusik Festival, Ausf.: Ondekoza
Oktober 1976
EE/Berlin: "Sō-Gū II" (op. 19), Ausf.: Gagaku-Ensemble des japanischen Kaiserhofs mit dem Berliner Philharmonischen Orchester unter Kazuhiro Koizumi
Februar 1977
2. Panmusik-Festival Tokyo und 2. Wettbewerb Japanischer Traditioneller Instrumente
September 1977
Mitglied der Jury beim Internationalen Wettbewerb für Musik/ARD München, Fach Schlagzeug
Februar bis April 1978
Produktion elektronischer Klänge für "Omote" (op. 35) im Studio für elektronische Musik des WDR, Köln
Mai 1978
UA/Bremen: "Lost Sounds II" (op. 33) bei Musica Nova, Ausf.: Zsigmond Szathmary (Orgel)
Juni 1978
3. Panmusik-Festival Tokyo und 3. Wettbewerb Japanischer Traditioneller Instrumente
Juli 1978
Konzertreise mit dem TOKK-Ensemble durch die USA und Südamerika
Oktober 1978
UA/Köln: "Omote" (op. 35), Ausf.: Nagoya Kita (Nō-Flöte), Sumire Yoshihara (Schlagzeug) und Maki Ishii (elektronische Klänge)
November 1978
Kammerkonzert/Paris, Works by Maki Ishii beim Festival D'Automne
Dezember 1978
Gründung des Insel Musik Festivals Berlin (Konzertserie für Neue Musik) zusammen mit Erhard Grosskopf, Gutama Soegijo, Thomas Kessler u.a.
Januar 1979
Debüt als Dirigent: 65. Abonnementskonzert des New Japan Philharmonic Orchestra: "Tristan und Isolde" (Vorspiel und Isoldes Liebestod), "Tannhäuser" (Bacchanale, Der Venusberg) von Richard Wagner sowie eigene Werke
Juni 1979
Aufenthalt in Holland, "Works by Japanese Composers" unter Maki Ishii beim Festival für Neue Musik, Middelburg
September 1979
4. Panmusik-Festival Tokyo und 4. Wettbewerb Japanischer Traditioneller Instrumente

1980-1984

März 1980
UA/Berlin: "Sho-Kō" (op. 39), Ausf.: Berliner Philharmonisches Orchester unter Hiroyuki Iwaki
Mai 1980
Kammerkonzert in Berlin: Works by Maki Ishii beim Insel Musik Festival
Juni 1980
Aufenthalt in Hongkong, Vortrag "Über die Situation der japanischen Neuen Musik"
September 1980
  • 14. Panmusik-Festival Tokyo (von diesem Festival an wurden die Konzertveranstaltungen vom 1. Deutsch-Japanischen Festival für Neue Musik 1967 mitgezählt)
  • UA/Tokyo: "Beyond a Distance" (op. 41), Ausf.: Aki Takahashi (Klavier) [Dieses Stück wurde zum Gedenken an den im Juni 1980 verstorbenen Komponisten Yoshirō Irino geschrieben].
September 1981
Kammerkonzert/Berlin, "Works by Maki Ishii" und EE/Berlin "Mono-Prism" (op. 29) beim Orchesterkonzert Japan in Berlin im Rahmen der Berliner Festwochen, Ausf.: Kodō, Radio-Symphonie-Orchester Berlin unter Maki Ishii
UA/Köln, "Dyu-Ha" (op. 46) beim Percussion Festival des WDR, Köln, Ausf.: Kodō
November 1981
15. Panmusik-Festival Tokyo (Berlin in Japan)
September 1982
16. Panmusik-Festival Tokyo (Jazz & Neue Musik)
Juni 1983
Kammerkonzert/Tokyo, "Works by Maki Ishii" im Rahmen des Festivals für Neue Musik Music Today
Orchesterkonzert/Sapporo (Hokkaido), "World of Maki Ishii", Sonderkonzert des Sapporo Symphony Orchestra unter Hiroyuki Iwaki
August 1983
Aufenthalt in der Schweiz, Orchesterkonzert/Genf, im Rahmen des Été Japonais '83 der Concerts Ville de Genève: "Maki Ishii", Ausf.: Paul Zukofsky (Vl.), Tadao Sawai (Koto), Orchestre de la Suisse Romande unter Maki Ishii
Mai 1984
UA/Berlin: "Kaguyahime" (Die nachtglänzende Prinzessin), (konzertante Version op. 56), Ausf.: Kodō, Berlin Percussion unter Maki Ishii
Konzertreise/Holland mit "Kaguyahime" (konzertante Version op. 56), Ausf.: Kodō, Berlin Percussion, Circle Percussion, Leitung Maki Ishii
Juli 1984
17. Panmusik-Festival Tokyo
November 1984
UA/Tokyo: "Kaeru no Shōmyō" (Buddhistische Gesänge der Frösche) (op. 61), Ausf.: Mönche der buddhistischen Shingon-Schule und Tendai-Schule u.a. unter Maki Ishii. [Zum ersten Mal sangen buddhistische Mönchen außer Sutren die Vertonung eines modernen Gedichts ("Poème Moderne") (Kompositionsauftrag des Nationaltheaters Japan)]

1985-1989

Juni 1985
UA/Berlin: "Mono-Prism II" (op. 65), beim UNICEF-Concert/Percussion (Hilfe für Afrika), Ausf.: Eitetsu Hayashi (jap. Trommel), Mitglieder der Deutschen Oper Berlin, Leitung Maki Ishii
Juni 1985
UA/Berlin: "Gedatsu" (Die Erlösung der Seele) (op. 63) beim Festival Horizonte '85, Ausf.: Michiko Akao (Yokobue - jap. Querflöte), Radio-Symphonie-Orchester Berlin, unter Masaki Nakata
Juli 1985
1. Tokyo Summer Festival (Music, Exoticism and Orientalism), Organisation und künstlerische Leitung Maki Ishii zusammen mit Kyoko Edo und Takashi Funayama
Februar 1986
EE/Berlin: "Kaeru no Shōmyō" (Buddhistische Gesänge der Frösche) (op. 61), bei Inventionen '86, Ausf.: Mönche der Shingon-Sekte u.a. unter Maki Ishii [Erstmalig in der Geschichte sangen buddhistische Mönche in einer katholischen Kirche (St. Sebastian, Berlin)]
Juli 1986
2. Tokyo Summer Festival (Pan-National-Music), künstlerische Leitung Maki Ishii zus. mit Kyoko Edo
Dezember 1986
Vorstellung/Tokyo: A Signal Fire Of Modern Dance In Japan (Gedenkkonzert anläßlich des 100. Geburtsjahres von Baku Ishii und Kasaku Yamada), Organisation und künstlerische Leitung Maki Ishii zus. mit Takashi Funayama
April 1987
Konzert/Berlin: Kodō- Works By Maki Ishii Im Rahmen der 750-Jahr-Feier Berlins, Ausf.: Kodō, Berlin Percussion unter Maki Ishii
Juli 1987
3. Tokyo Summer Festival (Creation and Performance)
Oktober 1987
Kammerkonzert/Berlin, "Works by Maki Ishii" beim Insel Musik Festival, Ausf.: Mutsuko Fujii, Nachiko Maegane, Mie Miki, Kei Ishii, u.a.
Mai 1988
Vorlesung/Berlin: Kammergespräche ("Natur - Klang - Zeit, meine Musik") in der Hochschule der Künste Berlin
Juli 1988
Premiere/Holland: "Kaguyahime" (Die nachtglänzende Prinzessin) (Ballett-Version, op. 56b), zur Eröffnung des Holland Festival, Jiří Kylián (Choreographie), Nederlands Dans Theater, Gagaku, Circle Percussion u.a. unter Maki Ishii
September 1988
UA/Tokyo: "Momotaro Onitaiji" (Momotarō besiegt die Dämonen) (op. 80), Modern Dance, Gagaku, Bugaku, Reigaku, Kabuki, Schlagzeug u.a. Inszenierung und musikalische Leitung Maki Ishii (Kompositionsauftrag des Nationaltheaters Japan)
Februar 1989
San Francisco, "Lecture Concert Maki Ishii" ("Nature, Sound and Time in my Musical Universe"), beim Festival of New Music
März 1989
Den Haag (NL), Amsterdam (NL), Essen (D): "Kaguyahime" (Ballett-Version, op. 56b), Jiří Kylián (Choreographie), Nederlands Dans Theater, u.a. unter Maki Ishii
Juli 1989
5. Tokyo Summer Festival (German Romanticism/Dawn for Berlin)
Oktober 1989
Orchesterkonzert/Tokyo, "Profile of a Composer - Maki Ishii" (Suntory Music Foundation Concert), UA "Fū Shi" (Shape of the Wind) (op. 84), Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra unter Maki Ishii

1990-1994

Januar 1990
Orchesterkonzert/Tokyo, "Works by Maki Ishii" (303. Abonnementskonzert des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra unter Hiroyuki Iwaki)
März 1990
Asian Music Festival '90 (13th Asian Composers League, Conference - Festival in Japan) in Tokyo und Sendai, Chairman of the Executive Committee
September 1990
Aufenthalt in den USA, Konzerte beim Los Angeles Festival und in New York, "Suien Densetsu" (Legend of the Water Flame) (op. 88), Ausf.: Michiko Akao, Kayoko Shiraishi, Yasunori Yamaguchi u.a.
September 1990
Vortrag/Los Angeles Festival, "Maki Ishii: Über meine Musik"
Januar 1991
Orchesterkonzert/Tokyo, künstlerische Leitung und Dirigieren der 1. Zeitgenössischen Sinfoniewerke (130. Abonnementkonzert des New Symphony Orchestra Tokyo, jährliche Konzertserie)
Feb/März 1991
Wiedervorstellung/Den Haag und Paris (Französische Premiere in der Opéra Paris): "Kaguyahime" (Ballett-Version, op. 56b), Jiří Kylián (Choreographie), Nederlands Dans Theater, Gagaku, Circle Percussion u.a. unter Maki Ishii)
Juli 1991
Orchesterkonzert/Tokyo, Kodō - "Gathering/Works of Maki Ishii", Ausf.: Kodō, New Japan Philharmonic Orchestra unter Maki Ishii [Jubiläumskonzert 10 Jahre Kodō]
Oktober 1991
Kammerkonzert/Yokohama, "Music of Maki Ishii" beim Festival Kanagawa: UA "Klavierstück - Nord - Silber - Nacht (Winter)" (op. 93), Ausf.: Kenji Kobayashi, Isako Shinozaki, Aki Takahashi, Sumire Yoshihara u.a. unter Maki Ishii
Dezember 1991
Berlin, "Sanukitphon - Das Steininstrument" (Übergabe/Schenkung an das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin), Konzertvortrag/Demonstration des Sanukitphon: aus "Strange Tales: Urashima Tarō" (op. 92), Ausf.: Mutsuko Fujii, Kyoichi Sano, F. Feurich unter Maki Ishii
Januar 1992
UA/Orchesterkonzert/Tokyo: "Floating Wind" (Symphonic Linked Works) (op. 84-86), bei 2. Zeitgenössische Sinfoniewerke (135. Abonnementkonzert des New Symphony Orchester Tokyo) unter Maki Ishii
Juni 1992
Orchesterkonzert/Den Haag: "Werken van Maki Ishii" bei Het Slagwerkfestival/Den Haag, Ausf.: Murk Jiskoot, Wim Vos, Luuk Nagtegaal, Circle Percussion, Residentie Orchest unter Jac van Steen
September 1992
Aufenthalt in Australien, Melbourne und Sydney, Australische Erstaufführung von "Percussion Concert - South - Fire - Summer" (op. 95), Ausf.: Orchestra-Ensemble Kanazawa unter Hiroyuki Iwaki, Solist: Thomas O'Kelly
Vortrag im Opera House Sydney, "Über meine Musik"
November 1992
Künstlerische Leitung des Konzerts "The New Tradition" beim Japan Music Festival Berlin 1992 im Großen Sendesaal des Sender Freies Berlin, Ausf.: Tokyo International Music Ensemble
Februar bis März 1993
Wiedervorstellung/Den Haag, Amsterdam u.a.: "Kaguyahime" (Ballett op. 56b), Jiří Kylián (Choreographie), Nederlands Dans Theater u.a. unter Maki Ishii
März 1993
Konzert mit Vorträgen (Lecture Concert), "Westliche Klang - Östlicher Klang - Die Musik Maki Ishiis/Schöpfung aus zwei Musikwelten" - im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin und im Japanischen Kulturinstitut Köln. Vorträge: Wolfgang Burde und Maki Ishii. Auszüge aus "Musik für Shō und Violoncello" (op. 77), "Nachtklang für Geige solo" (op. 92) u.a., Ausf.: Mayumi Miyata, Thomas Rößler, Marianne Boettcher
Juli 1993
Künstlerische Leitung des Goldblend Concert Osaka 1993. "Percussion Concert - South - Fire - Summer" (op. 95), "Mono-Prism" (op. 29) und "Bolero" (M. Ravel), Ausf.: Sumire Yoshihara, Kodō, Kansai Philharmonic Orchestra unter Maki Ishii
Juli 1993
Japanische Premiere von "Kaguyahime" (Ballett op. 56b) in Tokyo, Osaka, Nagoya und Fukuoka, Jiří Kylián (Choreographie), Nederlands Dans Theater, u.a. unter Maki Ishii
Künstlerische Leitung des Okunagara Festival of Japanese Drumming '93 in Gujō Hachiman. Ausf.: Katsuji Kondō (Kodō), Circle Percussion, Dondoko-Za, 11 jap. Trommler. Werke: "River God" (Masanori Fujita), "Monochrome" (op. 28) u.a., Symposium: "Über japanische Trommler", Teilnehmer: Kuniharu Akiyama, Wolfgang Burde, Hiroyuki Iwaki, Akio Jissoji, Michael de Roo. Moderator: Maki Ishii
September 1993
Leitung des Konzertes "The New Symphony Orchestra Tokyo" bei den 43. Berliner Festwochen 1993 in der Philharmonie. Werke: "Floating Wind" - Symphonic Linked Works - (op. 84-86), "Samsara" (Masanori Fujita), "Lauda Concertata" (Akira Ifukube), Solisten: Keiko Abe, Yasunori Yamaguchi und Berliner Percussion
September 1993
Künstlerische Leitung des Goldblend Concert Tokyo 1993. "Percussion Concert - South - Fire - Summer" (op. 95), "Mono-Prism" (op. 29) und "Bolero" (M. Ravel). Ausf.: Sumire Yoshihara, Kodō, New York Philharmonic Orchestra unter Maki Ishii
November 1993
UA/Tokyo: "Entflohene Zeit, Sō-Gū für Shakuhachi und Koto (20 Saiten)" (op. 99), Ausf.: Kifu Mitsuhashi, Nanae Yoshimura
Dezember 1993
TV-, Laser-Disc-Aufnahme von "Kaguyahime" (Ballett op. 56b) in Den Haag (im Nederlands Dans Theater). Hans Hölscher (Aufnahmeregie), Jiří Kylián (Choreographie), Nederlands Dans Theater, Gagaku, Circle Percussion u.a. unter Maki Ishii
Dezember 1993
Holland/Den Haag, künstlerische Leitung des Konzertes "Traditionele En Nieuwe Muziek Uit Japan", u.a. UA "San Shun" (op. 98), Ausf.: Sukeyasu Shiba, Satoru Yaotani und Mayumi Miyata
März 1994
Kammerkonzert/Osaka, "Profile of a Composer - Maki Ishii" (Suntory Music Foundation Concert), Werke: "Vier Bagatellen" (op.3), "Lost Sounds I – Version C" (op. 32) u.a., Ausf.: Machiko Oguri, Mutsuko Taneya, Keiri Nakano, Sukeyasu Shiba, Sumire Yoshihara, Isako Shinozaki u.a.
Mai 1994
UA/Tokyo: Symphonische Ballade "Towards Time Dragondeep" - Music for Imaginary Ballet of "Urashima Tarō" (op. 100) beim Konzert "Music Tomorrow '94". NHK Symphony Orchestra unter Yuzo Toyama
Juni 1994
UA/Kyoto: "Rekinen 1200" (Chronologie 1200) für Reigaku (Haisho, Kugo und Hokyo) (op. 101). Ausf.: Takeshi Sasamoto, Ayako Shinozaki, Yasunori Yamaguchi
Organisation des "Concert of the 14th Irino Prize Tokyo 1994" zusammen mit Jōji Yuasa, Yoriaki Matsudaira u.a.
Juli 1994
Aufenthalt in Frankreich/Avignon, UA "Susanō" (modernes Nō) – Musik für 3 Nō-Spieler, Rezitation, Yokobue, Koto (20 Saiten), Schlagzeug und elektronische Klänge - (op. 102) beim Festival D'Avignon '94. Inszenierung: Hiroshi Teshigawara, Ausf.: Hideo Kanze, Masakuni Asami und Mansai Nomura (Nō), Maki Ishii (musikalische Leitung), Solisten: Michiko Akao, Nanae Yoshimura, Yasunori Yamaguchi u.a.
1994-1998
(Informationen folgen)
Februar 1998
Für die Eröffnungs- und Abschlussfeiern der Winterolympiade 1998 in Nagano (Japan) komponierte und arrangierte Maki Ishii mehrere Musikwerke. Darüber hinaus zeichnete er verantwortlich für die musikalische Durchführung der Abschlussfeier.
1998-2003
(Informationen folgen)
8. April 2003
Maki Ishii erliegt einer kurzen schweren Krankheit in Tokyo.